Claudia Kern

Wenn im Gehirn kein Platz mehr ist, kommen die Worte ins Internet

Grabbers

Die folgende Kritik ist auch auf SFR erschienen.

Die Prämisse der irischen Monsterkomödie Grabbers klingt ganz lustig: Ein Meteroid stürzt in der Nähe einer kleinen irischen Insel ins Meer. Schleimige Kreaturen gelangen an Land, und die Inselbewohner müssen sie nun irgendwie überlisten. Der Trailer verrät leider, wie sie das tun, wer also den Film sehen und sich nicht spoilern lassen möchte, sollte ihn vielleicht überspringen.

Grabbers ist kein schlechter Film, aber er ist leider auch nicht besonders gut. Er bewegt sich mit einer Geschwindigkeit, die zu dem verschlafenen Kaff, in dem er spielt, passt, und er hebt bis zum Ende nicht ab.

Man hat die Geschichte, die er erzählt, schon hundert Mal gesehen; von der ersten bis zur letzten Minute gibt es keine richtige Überraschung. Das Ganze erinnert an Malen nach Zahlen: man weiß, welche Farbe wo hinkommt und wenn man am Ende das fertige Bild betrachtet, sieht es genauso aus wie auf der Packung.

Grabbers hat dem Genre der Monsterkomödie nichts Neues hinzuzufügen und er versucht es auch nicht. Einige Witze sind ganz nett, die Monstereffekte sind okay, die Schauspieler hauen einen nicht um, versagen aber auch nicht… der Film versinkt in Mittelmäßigkeit. Es gibt daher nur eine logische Wertung:

2,5/5