Claudia Kern

Wenn im Gehirn kein Platz mehr ist, kommen die Worte ins Internet

In einer besseren Welt

Ich sehe der Verfilmung von Max Brooks’ großartigem Zombieroman World War Z mit einer gewissen Resignation entgegen, weil außer dem Titel und der Prämisse nicht viel vom Originalstoff übrig geblieben sein dürfte.

Brooks erzählt die Chronologie des Krieges aus zahlreichen Perspektiven, was in einem Blockbuster mit Brad Pitt in der Hauptrolle unmöglich gewesen wäre. Doch es hätte auch eine andere Art Verfilmung geben können, und wie die hätte aussehen könenn, zeigen uns die Betreiber von Filmschool Rejects im gleich folgenden Video. Sie mischen Originalbilder aus dem Film mit Passagen aus dem Roman, ein Stilmittel, das der amerikanische Dokumentarfilmer Ken Burns sehr gern verwendet.

Deshalb heißt das Ergebnis auch Ken Burns’ World War Z. In der besseren Welt, in der ich gern leben würde (ihr wisst schon, die, in der Firefly nie abgesetzt wurde), ist das die Vefilmung, die World War Z bekommen hat.